Das Portal befördert das Werkzeug an die Stellen, wo Material abgenommen werden muss. Angetrieben wird das Fräswerkzeug von einem Elektromotor, den es in verschiedenen Formen gibt. Fräsmotoren werden oft auch mit den Begriffen Spindel, Motorspindel oder HF-Spindel (Hochfrequenzspindel) bezeichnet. Die Spindel ist aber eigentlich nur die präzise gelagerte Antriebswelle mit der Werkzeugaufnahme. Die Bezeichnung Spindel verwendet man anscheinend um diese Fräsmotoren von herkömmlichen Motoren abzugrenzen. Die Vorteile von Spindeln sind deren kompakte Bauform und die erreichbaren Drehzahlen. Professionelle Varianten erreichen 100.000 U/min, während man im Hobbybereich meistens Fräsmotoren bis 24.000 U/min nutzt.

Die wichtigsten Kenngrößen eines Fräsmotors sind:

  • Rundlauf: Dieser wird in Millimeter angegeben und beschreibt, wie weit die Spindelmitte um die tatsächliche Mitte schwanken kann.
  • Leistung: Hier wird meistens die Aufnahme bzw. Nennleistung und nicht die tatsächliche Antriebsleistung am Werkzeug angegeben. Die Aufnahmeleistung startet bei einfachen Fräsmotoren bei 300 W und geht bei leistungsfähigeren Varianten bis zu mehreren kW.
  • Drehzahlbereich: Dieser gibt die minimale und maximale Drehzahl an, welche fest legt welche Werkzeuge verwendet werden können. Da hier auch oft nur die Leerlauf- oder Nenndrehzahl angegeben wird, kann sich diese unter Last gegenüber dem voreingestellten Wert deutlich verringern.
  • Gewicht: Das Gewicht des Fräsmotors muss von der Maschinenaufnahme und dem Portal getragen werden und der Spezifikation der Fräsmaschine entsprechen.
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